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2004 - Zwolle / Within Temptation

Nach dem super Erlebnis auf dem Konzert in Nürnberg (s.u.) hatten wir beschlossen, uns die volle Packung zu geben und sind in die Niederlande auf ein Gothic-Konzert der gleichen Band in einer ehemaligen Kirche gefahren. Eine bessere Location kann man sich nicht vorstellen. Ich fand es nur ärgerlich, das ein Teil der bestellten Klamotten für das Konzert bei der Post verschlampt wurden.

Egal – wir haben am Niederrhein Quartier aufgeschlagen und sind dann nach Zwolle weiter gefahren. Ein wunderschönes Städtchen, soweit wir es in der Dunkelheit erkennen konnten. Wir sind dann erst mal in ein Cafe, um wenigstens noch etwas zu trinken und eine Kleinigkeit zu essen. Leider hatte die Küche schon zu und es gab nur noch flüssiges. Unser Mitreisender Holland-Experte gab seine Order in perfekter Landessprache auf.

Irgendwie hatte ich doch das Gefühl, das sein Holländisch ein wenig – sagen wir angerostet war – denn die Bedienung musste sich hinter der Theke festhalten um nicht vor Lachen das Gleichgewicht zu verlieren. Da war ich mit meinem Englisch irgendwie besser bei weg gekommen – aber das sollte sich auch noch ändern.

Wir haben dann erst mal richtig lange in der Kälte vor der Kirche gestanden bis zum Einlass. Für mich genug Zeit zu überlegen, wie ich den Satz auf Englisch formulieren muss damit klar wird, das ich 4 Karten per Mail aus Deutschland bestellt habe.

Heißt es nun „I have orderd four tickets“ oder „I have reserved four tickets“ ......

Ich hab mich dann als wir dran waren spontan für die erste Variante entschieden und wurde von dem Typen gleich mit der Frage angeschissen, woher ich denn kommen würde.

Ich – auf Englisch : „Germany“ !
Er – auf Deutsch : „Und warum sprichst du kein Deutsch“ ?

Suuuper ... die Tickets waren uns und der Bursche entpuppte sich als supernett und wir waren drin. Das Ambiente war gigantisch und richtig süß mit einem Stand mir Essen und Trinken und vielen Bierzeltgarnituren. Sah aber schon irgendwie lustig aus, so was in einer Kirche. Wir haben dann erst einmal Käsebrötchen (Brotjekas) und irgendwelche Hot-Dogs gefuttert. Weil es so schweinekalt war, wollte ich uns dann 2 Tee besorgen. Also ich an die Theke und „Two tea, please“. Prompt bekam ich zwei Käsebrötchen hingehalten. War mein Englisch wirklich so schlecht ?. Ich hab dann den Satz noch mal wiederholt und was dann man war filmreif.

Die Dame nahm 2 Plastikbecher und füllte in beide heißes Wasser. Nahm einen Teebeutel aus einer Verpackung und rollte den Faden von dem Beutel aus. Dieser Beutel wurde dann exakt jeweils 2 Sekunden in jeden Becher getaucht und dann in den Müll gekickt. Ich bin mir sicher, das der Teebeutel nicht mal richtig durchgeweicht war. Komischerweise war der Tee etwas fad – wahr wohl die falsche Sorte.

Das Konzert war genial und es roch so was von nach Gras, was man einigen Leuten echt ansehen konnte. Die Dame neben mir hatte mich permanent mit holländisch zugetextet und ich hab kein Wort verstanden. Nach dem Konzert war noch richtig Partystimmung und es gab Autogramme und persönliche Gespräche mit der Band. Hier unseren Dank an den Veranstalter und an die Holländerin mit dem Gras, die mir ein Konzertplakat in die Hand drückte.

Und da wäre noch die Tatsache das wir diese Nacht auf einer Luftmatraze ohne Luft gepennt haben. Erstaunlich wieviele Knochen der Mensch hat, die am nächsten Tag spürbar werden.

1.6.06 23:09
 


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