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2006 - Kleinenzhof Kaffeefahrt

Na ja so lange war dann eigentlich nichts mehr passiert. Ich hatte dann mal die grandiose Idee am Sonntag einfach mal in den Schwarzwald zu Kaffeetrinken zu fahren, sind ja nur 200 Km. Also alle ab ins Auto und Richtung Schwarzwald. Erst mal hat uns das Navigationssystem quer durch Darmstadt – und mit quer meine ich wirklich quer - gejagt. Irgendwann sind wir dann auch mal auf die Autobahn geleitet worden und dann erst mal den Fuß n die Ölwanne. Wir sind bis knapp vor Karlsruhe gekommen und da war dann der erste Stau. So insgesamt haben wir eine Stunde im Stau zugebracht. Wo kommen bloß die ganzen Leute her – es ist doch Sonntag.

Allerdings hat das Navigationssystem an dem Tag so einen auf „verwirrt“ gemacht, so das wir nach der Autobahn Straßen gefahren sind, die wir echt noch nicht kannten. Ich war dann gar nicht mehr sicher ob ich das richtige Ziel eingegeben hatte. Als Fahrer musste ich mir mittlerweile die übelsten Witze anhören.

Na also kurz vor Küchenschließung haben wir es dann noch geschafft und lecker was gegessen und einen Kaffee getrunken. War übrigens das erste mal das wir auf dem Kleinenzhof draußen sitzen konnten – Superwetter.

Wenigstens konnten wir ein extrem großes Fragezeichen auf das Gesicht der Bedienung zaubern, nachdem wir Ihr die Entfernung nach Hause und den Grund für unsere Anwesenheit mitgeteilt hatten.

Also wieder zurück auf die Autobahn, und wider ein bisschen im Stau stehen. Wenigstens kamen jetzt keine Witze mehr über Navigationssysteme und Küchen die schon geschlossen haben.

26.10.06 21:54


2005 - Bad Wildungen Sambafestival

Also nach einer längeren Schaffenspause haben wir uns wieder an eine „Gruppenreise“ gewagt. Zusammen wollten wir auf das Samba-Festival nach Bad-Wildungen. Wobei ich sagen muss, das es mir aus heutiger Sicht immer noch schleierhaft ist, wie in einem solchen Ort, der grundsätzlich von Gästen des älteren Semesters für Kuren genutzt wird, eine solche Veranstaltung platziert wird.

Egal – ab auf die Autobahn und Richtung Norden. Das war dann auch schon mal der erste Punkt, das wir auf halber Strecke gemerkt haben, das keiner von uns so richtig weiß wo der Ort eigentlich liegt. Also ab auf den nächsten Rastplatz und Karte lesen. Wenigstens waren wir auf der richtigen Autobahn. In Bad-Wildugen angekommen haben wir gemerkt, das da keine Hinweisschilder oder Plakate oder sonstiges aushingen. Mittlerweile wurde sogar in Frage gestellt, ob wir uns nicht im Termin geirrt hatten. So was kann bei uns schon mal vorkommen.

Wir haben uns erst mal ein Parkhaus gesucht und sind in die Altstadt gelaufen. Da war echt nix los und erst recht spät haben wir Trommeln vernommen und sind den Klängen gefolgt. Auf den 3 Bühnen spielten abwechselnd Bands und hier und da gab es auch einen Stand mit was zu futtern. Aber so richtig viel war da echt nicht los. Zwischenzeitlich hatten wir ne Gruppe gesehen die nach allem aussahen- außer nach einer Sambagruppe – die waren schwarz – dunkel – gothic.

Diese Gruppe sollten auf einer Bühne spielen die wir noch nicht gesehen hatten. Wir sind dann noch mal die Straße runter aber da war nix zu sehen – nur zu hören. Noch mal 10 Schritte nach vorne und da war es dann – das pralle Leben.

Ich fasse es mal so zusammen : Wir haben uns die ganze Zeit in der Nebenstraße aufgehalten und die Post ging ganz woanders ab.

Egal – ich glaube wir haben soooo viel nicht verpasst. Außerdem waren da sowieso zu viele Leute und so was wollten wir ja doch gar nicht. Wir hatten dann echt noch ne menge Spaß und sind dann nach Hause getuckert – aber erst noch Tanken – sicher ist sicher.

23.10.06 21:56


2004 - Zwolle / Within Temptation

Nach dem super Erlebnis auf dem Konzert in Nürnberg (s.u.) hatten wir beschlossen, uns die volle Packung zu geben und sind in die Niederlande auf ein Gothic-Konzert der gleichen Band in einer ehemaligen Kirche gefahren. Eine bessere Location kann man sich nicht vorstellen. Ich fand es nur ärgerlich, das ein Teil der bestellten Klamotten für das Konzert bei der Post verschlampt wurden.

Egal – wir haben am Niederrhein Quartier aufgeschlagen und sind dann nach Zwolle weiter gefahren. Ein wunderschönes Städtchen, soweit wir es in der Dunkelheit erkennen konnten. Wir sind dann erst mal in ein Cafe, um wenigstens noch etwas zu trinken und eine Kleinigkeit zu essen. Leider hatte die Küche schon zu und es gab nur noch flüssiges. Unser Mitreisender Holland-Experte gab seine Order in perfekter Landessprache auf.

Irgendwie hatte ich doch das Gefühl, das sein Holländisch ein wenig – sagen wir angerostet war – denn die Bedienung musste sich hinter der Theke festhalten um nicht vor Lachen das Gleichgewicht zu verlieren. Da war ich mit meinem Englisch irgendwie besser bei weg gekommen – aber das sollte sich auch noch ändern.

Wir haben dann erst mal richtig lange in der Kälte vor der Kirche gestanden bis zum Einlass. Für mich genug Zeit zu überlegen, wie ich den Satz auf Englisch formulieren muss damit klar wird, das ich 4 Karten per Mail aus Deutschland bestellt habe.

Heißt es nun „I have orderd four tickets“ oder „I have reserved four tickets“ ......

Ich hab mich dann als wir dran waren spontan für die erste Variante entschieden und wurde von dem Typen gleich mit der Frage angeschissen, woher ich denn kommen würde.

Ich – auf Englisch : „Germany“ !
Er – auf Deutsch : „Und warum sprichst du kein Deutsch“ ?

Suuuper ... die Tickets waren uns und der Bursche entpuppte sich als supernett und wir waren drin. Das Ambiente war gigantisch und richtig süß mit einem Stand mir Essen und Trinken und vielen Bierzeltgarnituren. Sah aber schon irgendwie lustig aus, so was in einer Kirche. Wir haben dann erst einmal Käsebrötchen (Brotjekas) und irgendwelche Hot-Dogs gefuttert. Weil es so schweinekalt war, wollte ich uns dann 2 Tee besorgen. Also ich an die Theke und „Two tea, please“. Prompt bekam ich zwei Käsebrötchen hingehalten. War mein Englisch wirklich so schlecht ?. Ich hab dann den Satz noch mal wiederholt und was dann man war filmreif.

Die Dame nahm 2 Plastikbecher und füllte in beide heißes Wasser. Nahm einen Teebeutel aus einer Verpackung und rollte den Faden von dem Beutel aus. Dieser Beutel wurde dann exakt jeweils 2 Sekunden in jeden Becher getaucht und dann in den Müll gekickt. Ich bin mir sicher, das der Teebeutel nicht mal richtig durchgeweicht war. Komischerweise war der Tee etwas fad – wahr wohl die falsche Sorte.

Das Konzert war genial und es roch so was von nach Gras, was man einigen Leuten echt ansehen konnte. Die Dame neben mir hatte mich permanent mit holländisch zugetextet und ich hab kein Wort verstanden. Nach dem Konzert war noch richtig Partystimmung und es gab Autogramme und persönliche Gespräche mit der Band. Hier unseren Dank an den Veranstalter und an die Holländerin mit dem Gras, die mir ein Konzertplakat in die Hand drückte.

Und da wäre noch die Tatsache das wir diese Nacht auf einer Luftmatraze ohne Luft gepennt haben. Erstaunlich wieviele Knochen der Mensch hat, die am nächsten Tag spürbar werden.

1.6.06 23:09


2004 - Österreich Teil 2

Da hätte ich ja fast noch was vergessen. Da war noch die Fahrt Nachmittags mit einem Tellerbob auf der Skipiste. Mit der Pistenraupe auf die Skihütte und erst mal einen Schnaps zum aufwärmen. Die weitere Wartezeit mit einem großen jagertee vertreiben. Ich kann mich dann noch an einen Schnaps und einen weiteren großen Jagertee erinnern.

Was dann folgte war reif für jede Pannenshow. Wir sind dann so was von Breit die Piste runter.....und so ein Tellerbob lässt sich ja nicht lenken. Ich weiß nur das wir große Mühe hatten bis zum Abendessen wieder nüchtern zu sein.

Das kann auch der Abend gewesen sein, als wir auf den Nachtisch verzichten wollten und lieber ein lecker Eis essen. Das hatte dummerweise der Koch (groß und breit und laut) aus der Küche mitbekommen und brüllte zu unserem Tisch - "Wir sind hier nicht bei Wünsch Dir Was".

Gut - sein Nachtisch war sehr lecker !!!

31.5.06 22:42


2004 - Winter in Österreich

Also nach Teneriffa unser erster gemeinsamer längerer Urlaub in Österreich im Winter. Dafür das wir so lange dort waren, ist erstaunlich wenig passiert. Aber dafür kam es zum Ende hin ganz dicke.

Ich hatte morgens die grandiose Idee ein wenig Spazieren zu gehen. Dann sind die beiden Männer los um mal dem Ruf der Wildnis zu folgen. Will heißen – wir laufen ins Tal zum Sessellift und lassen und wieder zu Hotel hochfahren – ganz simpel und einfach.

Tatsache war, das wir über 2 Skipisten hechten mussten und dann in der Falle saßen. Kein Weg runter zur Talstation und schon Stunden unterwegs. Zum Umkehren keine Zeit und Kraft mehr. Also den richtig steilen Abstieg durch ein Waldstück mit Geröll und Moos auf der Erde. Das wir uns dabei nicht den Hals gebrochen haben war wohl reine Glücksache.

Unten angekommen steckten wir bis zum Bauchnabel im Schnee, welche die Schneekanonen an den Rand der Piste geschleudert hatten. Also noch mal ne halbe Stunde für 100m Entfernung. Endlich am Lift angekommen waren wir Fix und Fertig. Der Schnee steckte uns in allen Kleidungsstücken und darunter. Der freundliche Herr von dem Lift konnte nicht verstehen, das wir ohne Skier Unterwegs waren. Wenig später wussten wir auch warum.

Unsere lüsternen Blicke auf den Lift erkennend meinte der Bursche ganz trocken, das dies ein reiner Sportlift sei und keine Wanderer Transportiert werden dürfen – Schweigen - ....
Die Idee ein Taxi zu rufen wurde mit dem Hinweis „Hier kommt kein Taxi hin“ in Schall und Rauch zerlegt. Das sind die Situationen wie wir sie lieben. Der Bursche ist dann wieder in sein Häuschen gegangen und wir haben erst mal Schneeflocken gezählt – Zeit war ja genug da.

Plötzlich kommt der gute Mann wieder aus seinem Häuschen und erklärt und das er mal alle Augen zudrückt und die Vorschriften beiseite gelegt hat !!!!. Aber wir müssten schon ein Ticket für die Fahrt kaufen. Als wir dann unsere Skipässe aus der Tasche zogen hat der gute Mann die Welt nicht mehr verstanden. Ich glaube wir haben an dem Tag an seinem Stammtisch der Liftbetreiber für Gesprächsstoff gesorgt.

31.5.06 22:16


2003 - Nürnberg und das Konzert

Ja da wäre noch die Sache mit Nürnberg. Ich hatte Karten für ein Konzert von einer Gothic-Band besorgt und so sind wir ins Hotel Steigenberger nach Nürnberg gefahren.

Das Konzert Abends war genial und zwischen den vielen „dunklen Gestalten“ haben wir super überlebt. Die Outfits waren ja wirklich erste Sahne. Peinlich war nur, das sich das Mädel vor mir in der Schlange an der Garderobe als Typ entpuppte. Nicht jede die Rock und Netzbluse trägt ist ne Frau. Micha findet das heute noch komisch, zumal der Typ einen Ziegenbart hatte.

Der nächste Flop war dann beim Frühstück. Wir hatten uns verabredet und die anderen beiden kamen nicht. Nach 30 Minuten bin ich dann losgezogen und hab die anderen in einem weiteren Speiseraum gefunden – fast fertig mit Frühstück.

Super Idee vom Hotel die Gäste in 2 verschiedene Räume zu schleusen ohne was zu sagen.

28.5.06 23:12


Weiter geht’s

Ich glaub das nächste Drama war eine Fahrt in die Eifel, bei der auf der obligatorischen Suche nach einer Tankstelle das Navigationssystem uns ganz gezielt in das kleinste Kaff mit der kleinsten Straße ohne Wendemöglichkeit gebracht hat.

Unglaublich wie die Technik einen verscheißern kann.

Auch das wir den KFC erst bei dem 3 Besuch in der Gegend gefunden haben, kann ich mittlerweile verschmerzen. Was wirklich genial war, das wir auf Heinze´s Geburtstag mit 5 Leutz in einem Zimmer lagen und vor lauter Lachen nicht pennen konnten, und am nächsten Morgen der Geburtstagskuchen einfach weg war. Die Geburtsstunde des Kochkurses „keine Angst vor Bandnudeln“ war übrigens in dieser Nacht.

Groß war der Kuchen ja wirklich nicht !.

Hier ein Gruß an Heinzemann und Danke für die super Party und das ganze drumherum !

27.5.06 23:15


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